Gut gelaunt und braungebrannt, mit Leuchten in den Augen, auf dem gemütlichen kleinen Sofa fast tanzend erzählt Daniela von karibischer Musik. Obwohl ich alles festhalten will, komme ich nicht umhin, ihr gespannt zuzusehen, ihr zuzuhören. So ansteckend, wie Daniela die karibische Musik fand, die sie überall in den Straßen und öffentlichen Bussen hörte, so ansteckend finde ich ihre Erzählungen über ihre Karibikreise.
Nach fünf Tagen auf Barbados ging es an Bord, und auf ihrer Karibik-Kreuzfahrt steuerte das Schiff fast jeden Tag eine neue Insel an. Inselhopping in der Karibik, wie es im Buche steht. Da kann man schon ganz schön durcheinanderkommen. Herrscht jetzt Rechts- oder Linksverkehr? In welcher Währung zahle ich heute? Heute Spanisch, morgen Englisch, übermorgen Französisch.
Karibische Inseln Karte: Danielas Kreuzfahrtroute
Danielas Inselhopping-Urlaub in der Karibik im Überblick
|
Reiseart |
Karibik-Kreuzfahrt |
|
Von Insel zu Insel |
Mit dem Kreuzfahrtschiff, fast jeden Tag ein neuer Hafen |
|
Reisedauer |
20 Tage: 5 Tage Barbados, danach ca. 15 Tage Kreuzfahrt |
|
Einschiffung |
Bridgetown, Barbados |
|
Anlaufhäfen |
St. Lucia – Dominica – Guadeloupe – Antigua – Dominikanische Republik – Aruba – Curaçao – Bonaire – Isla Margarita – Grenada |
|
Landgänge |
Mit den bunten Minibussen oder bei organisierten Ausflügen |
|
Danielas Lieblingsinsel |
Curaçao |
|
Buchen |
Passende Routen findest du bei den Mein Schiff Karibik-Kreuzfahrten. |






Barbados: Feuchtfröhliche Entspannung zum Auftakt
Per Direktflug nach Barbados. Dem kalten Winter Mitte Januar entfliehen und auf zur Sonnenseite des Lebens. Bevor das Kreuzfahrtschiff ablegte, wollte Daniela aber erst einmal ankommen und sich akklimatisieren. Die ersten fünf Tage verbrachte sie im Silver Point Hotel, einem kleinen 4-Sterne-Hotel direkt am Karibikstrand. „Ich kann das Silver Point Hotel auf Barbados empfehlen“, sagt sie. Also schnell einen Cocktail in die Hand und ab an den Strand.
Und dann plötzlich. Ein Tropfen. Daniela reckte den Kopf gen Himmel, und schon wurde aus dem Tropfen ein wahrer Regenguss. Ehe sie sich versah, war sie nass. Und der Cocktail wässrig. Vom Regen in die Traufe, im wahrsten Sinne des Wortes.
Doch so schnell, wie sich die Wolke über Daniela entladen hatte, war sie auch wieder ausgeregnet, und die Sonne strahlte in vollem Glanz. Beim zweiten Schauer reagierte Daniela schon schneller, beim dritten sintflutartigen Regen stand die Strandtasche startklar für den Sprint unter das Dach der Beachbar. Am Ende der ersten fünf Tage auf Barbados war Daniela geübte Regen-Sprinterin.
Gut zu wissen: Barbados
|
Währung |
Barbados-Dollar, US-Dollar wird fast überall akzeptiert |
|
Sprache |
Englisch; viele Einheimische sprechen außerdem Bajan (ein auf Englisch basierendes Kreol) |
|
Haupthafen |
Bridgetown |
|
Verkehr |
Links |
Tipp: Nimm den Minibus entlang der Westküste und such dir unterwegs deinen Lieblingsstrand aus.








St. Lucia: Die wilde Schönheit
Ein blau getünchtes Haus mit weißen Fenstern. Das Tor stand offen und das Haus zum Verkauf. Auf der anderen Seite die zwei Pitons, das Wahrzeichen der Insel und UNESCO-Weltnaturerbe. Umspült vom tiefblauen Meer und umgeben von grünem Umland ragten sie dem Besucher schier entgegen. Palmengesäumte Strände, malerische Buchten, Häuser in leuchtenden Farben. Kein Wunder, dass St. Lucia liebevoll „Helena der Westindischen Inseln“ genannt wird. Halt, da vorn, ein Souvenirshop. Ein kurzer Stopp musste einfach sein. Holzschmuck in allen Formen und Farben. Wunderschön! Auch wenn sie keinen Schmuck trug, kaufte Daniela Kette und Ohrringe. Nur zum Anschauen. Um in Erinnerungen zu schwelgen.
Gut zu wissen: St. Lucia
|
Währung |
Ostkaribischer Dollar |
|
Sprache |
Englisch; viele Einheimische sprechen außerdem Kwéyòl, ein auf Französisch basierendes Kreol |
|
Haupthafen |
Castries |
|
Verkehr |
Links |
Tipp: Bei Soufrière liegen die Sulphur Springs, ein „Drive-in-Vulkan“ mit warmen Schlammbädern.


Dominica: Auf allen vieren zum Wasserfall
Wo sind wir heute? In der Dominikanischen Republik? Nein, Dominica heißt die kleine Antilleninsel in der östlichen Karibik. Als Daniela die Insel betrat, spürte sie noch nichts vom regendurchtränkten Boden, den sie bald über- oder eher durchqueren sollte. Der Regenwald auf Dominica machte seinem Namen alle Ehre. Die Insel erstrahlte in sattem Grün, die Baumspitzen glitzerten mit dem Meer um die Wette. Mit einem Tourguide ging es auf eine zweistündige Wanderung zum größten Wasserfall der Insel. Über Stock und Stein ging es, durch Matsch, in den der Regen vom Vortag die Wege verwandelt hatte, und teilweise auf allen vieren. Dabei erzählte der Guide alles Wissenswerte über den kleinen Inselstaat, und die Zeit verging wie im Flug. Und dann war er da, direkt vor ihnen, mit diesem einzigartigen Geräusch, das Wasser macht, viel Wasser, wenn es in die Tiefe stürzt. Ein kleiner Regenbogen spannte sich vor dem Wasserfall. Und Daniela konnte nur noch stehen und staunen.
Gut zu wissen: Dominica
|
Währung |
Ostkaribischer Dollar |
|
Sprache |
Englisch; viele Einheimische sprechen außerdem Kwéyòl |
|
Haupthafen |
Roseau |
|
Verkehr |
Links |
Tipp: Am Champagne Reef steigen vulkanische Luftbläschen aus dem Meeresboden auf. Schnorcheln wie in einem Glas Sekt.





Guadeloupe: Die Schmetterlingsinsel
Karomuster in den schillerndsten Farben der Karibik, aufgedruckte Schmetterlinge, soweit das Auge reicht. Bedruckte Kleider, Schürzen, Hosen und Röcke. Kein Zufall, denn aus der Luft betrachtet sieht Guadeloupe selbst aus wie ein Schmetterling. Seine beiden Flügel sind die Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre. Die Souvenirhändler hatten wirklich ein leichtes Spiel, ihre Auslagen an den Mann oder die Frau zu bringen. Nach drei Inseln, auf denen Daniela ständig in US-Dollar umrechnen musste, fiel ihr das Rechnen schon nicht mehr so leicht. Auf Guadeloupe, das zu Frankreich gehört, konnte sie endlich in Euro zahlen und hatte nicht mal welche dabei. Schnell zum Geldautomaten. Euro abheben mitten in der Karibik war ein komisches Gefühl für Daniela. Und endlich konnte sie ohne Umrechnen einen Magneten kaufen, natürlich in Schmetterlingsform. „Auch wenn ich weiß, dass die kein Mensch braucht“, sagt sie augenzwinkernd.
Gut zu wissen: Guadeloupe
|
Währung |
Euro |
|
Sprache |
Französisch; viele Einheimische sprechen außerdem Guadeloupe-Kreolisch (Kréyòl Gwadloup) |
|
Haupthafen |
Pointe-à-Pitre |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Im Nationalpark auf Basse-Terre warten Regenwald, Wasserfälle und der Vulkan La Soufrière.


Antigua: Für jeden Tag im Jahr einen Strand
Was macht man auf Antigua? Na klar, an den Strand gehen! 365 Strände soll die Insel haben, für jeden Tag im Jahr einen. Bei so einer Auswahl war Strandhopping angesagt. Am dritten Puderzucker-Strand dachte sich Daniela aber, Strand ist Strand, und hörte auf mit der Hetzerei. Mit einem Rumpunsch in der Hand genoss sie die Sonne und das Leben. Dazu gab es die kleine Antigua Black Pineapple, die als eine der süßesten Ananas der Welt gilt, stilecht zum Abknabbern.
Gut zu wissen: Antigua
|
Währung |
Ostkaribischer Dollar |
|
Sprache |
Englisch; viele Einheimische sprechen außerdem antiguanisches Kreol |
|
Haupthafen |
St. John’s |
|
Verkehr |
Links |
Tipp: Nelson’s Dockyard in English Harbour ist UNESCO-Welterbe. Von den Shirley Heights hast du den schönsten Blick darauf.
Stilecht: Ananas am Stiel in Antigua
Dominikanische Republik: Ein Tag ist zu wenig
Die Dominikanische Republik, eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen in der Karibik. Lange Sandstrände, ein sattgrünes Landesinneres und Menschen, die vor Lebensfreude sprühen. Daniela legte in La Romana an, einer Hafenstadt im Südosten des Landes, und fand sich in Altos de Chavón wieder, einem Künstlerdorf im Stil eines mediterranen Dorfes aus dem 16. Jahrhundert. Tänzer bereiteten sich auf ihren Auftritt vor, zogen sich rasch Kleidungsstücke über, andere machten ein Nickerchen im Schatten der Bäume. Dann fuhr der Bus vor. Das Dorf erwachte zum Leben. Tänze wurden aufgeführt, Touristen unterhalten. Und Daniela zog weiter. Vorbei an bunten Häuserreihen und Golfplätzen hin zum Strand, an dem sich die Palmen schon im Wind wiegten und sie fröhlich zu begrüßen schienen. Genieß die Karibik, genieß die Sonne, genieß das Meer, genieß das Leben!
Gut zu wissen: Dominikanische Republik
|
Währung |
Dominikanischer Peso |
|
Sprache |
Spanisch; in den Touristengebieten wird häufig auch Englisch gesprochen |
|
Haupthafen |
Santo Domingo |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Legt dein Schiff wie bei Daniela in La Romana an, lohnt sich ein Bootsausflug zur Isla Saona mit ihren palmengesäumten Stränden.




Aruba: Das niedliche A der ABC-Inseln
Aruba ist die kleinste der drei ABC-Inseln, und kaum eine Postkarte kommt hier ohne Flamingos aus. Auf einem Bein, auf zwei Beinen, im rosa Federkleid, im Hintergrund der weiß glitzernde Sandstrand. Die Flamingos leben allerdings vor allem auf einer kleinen Privatinsel vor der Küste. Die Strände dagegen liegen direkt vor der Tür, und die sind wirklich einzigartig. So weiß, dass sich das Himmelblau darin zu spiegeln scheint. Also raus aus dem Kleid und rein ins kühle Nass. Für die Flamingos kann Daniela schließlich auch noch mal wiederkommen.
Gut zu wissen: Aruba
|
Währung |
Aruba-Florin, US-Dollar wird fast überall akzeptiert |
|
Sprache |
Niederländisch und Papiamento; Englisch ist weit verbreitet |
|
Haupthafen |
Oranjestad |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Die Flamingos von Aruba leben auf Renaissance Island, der Privatinsel des Renaissance-Resorts in Oranjestad. Hotelgäste haben freien Zugang, Nicht-Hotelgäste müssen Eintritt zahlen. Die Eintrittskarten sind sehr begrenzt und oft schnell ausverkauft, daher solltest du im Voraus planen.


Curaçao: Hier will ich bleiben
So blau wie der Blue Curaçao scheint auf Curaçao nur das Meer. Dabei ist der Likör ursprünglich gar nicht blau. Er wird aus den Schalen der Laraha, einer bitteren Orange der Insel, hergestellt und ist von Natur aus farblos. Aber Curaçao ist mehr als der Namensgeber des weltbekannten Likörs. Viel mehr. Da ist die Hauptstadt Willemstad mit ihren bunten Kolonialhäusern an der Handelskade, deren historische Altstadt zum UNESCO-Welterbe gehört. Kleine, urige Restaurants mit ausgezeichneten Speisen, eine Auswahl an ganz unterschiedlichen Hotels, die schönsten Strände, die sich Daniela nur vorstellen kann, und viele kleine Boutiquen, die zum Shoppen einladen. Es ist diese einzigartige Kombination, die die niederländische Karibikinsel zu Danielas Lieblingsinsel gemacht hat. „Da will ich wieder hin!“, sagt sie mit leuchtenden Augen.
Gut zu wissen: Curaçao
|
Währung |
Karibischer Gulden |
|
Sprache |
Niederländisch und Papiamentu; Englisch ist weit verbreitet |
|
Haupthafen |
Willemstad |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Fahr mit dem Taxi oder einem Mietwagen in den westlichen Teil der Insel zur Playa Kenepa, die auch als Grote Knip bekannt ist. Versuch, so früh wie möglich dort anzukommen, denn der Strand ist an den Wochenenden bei den Einheimischen sehr beliebt.





Bonaire: Schnorcheln mit Hindernissen
Die Sonne schien. Die Wellen rauschten. Auf Bonaire, dem Hotspot für Taucher, wollte es Daniela endlich wagen. Sie wollte die Unterwasserwelt erkunden. Mit Badeschuhen, Schnorchel. Und Poolnudel. Was nach einem entspannten Schnorchelausflug klingen mag, wurde wenige Minuten später zur Nervenprobe. Plötzlich war sie umringt von Fischen. Kleine, große, überall. Bonaire ist schließlich für seine bunte Unterwasserwelt bekannt. Zwischen all den Fischen hatte sie aber gar kein Auge mehr für die Korallen und Farben um sie herum. Sie wollte davonschwimmen. Aber sie konnte nicht. Die Poolnudel, die vor dem Ertrinken schützen soll, hinderte sie am Entkommen. Und so trieb sie auf dem karibischen Meer. Von neugierigen Fischen umgeben.
Gut zu wissen: Bonaire
|
Währung |
US-Dollar |
|
Sprache |
Niederländisch und Papiamentu; Englisch ist weit verbreitet |
|
Haupthafen |
Kralendijk |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Im Süden der Insel leben wilde Flamingos rund um die Salzseen. Hier klappt es also doch noch mit den Flamingos.
Möchtest du auch die farbenfrohe Unterwasserwelt erkunden?
Viele karibische Inseln sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Entdecke Pauschalreisen in die Karibik und finde dein Wunschziel, Poolnudel optional.
Isla Margarita: Südamerikanisches Flair
Nach den niederländisch geprägten ABC-Inseln fühlte sich Isla Margarita an wie eine andere Welt. Hier wurde Spanisch gesprochen, und Südamerika war zum Greifen nah. Alte Chevrolets, es roch nach Benzin. Kein Wunder, denn Benzin war in Venezuela damals billiger als Wasser, und so rollten die großen amerikanischen Straßenkreuzer von früher noch immer über die Insel. Die kleine Wallfahrtskirche im Ortskern. Der Markt, der sich an die Kirche anschloss.
Ihren Namen verdankt die Insel übrigens den Perlen. „Margarita“ kommt vom griechischen Wort für Perle, und Perlentaucher machten die Insel einst berühmt. Noch heute wird sie „Perle der Karibik“ genannt. Mangroven, deren riesige Wurzeln aus dem Wasser ragen. Daniela glitt mit dem Boot daran vorbei, durch schmale Kanäle, über denen sich die Äste zu grünen Tunneln schlossen. Sie genoss die Aussicht und die einzigartige Natur der Insel vor der Küste Venezuelas.
Gut zu wissen: Isla Margarita
|
Währung |
Venezolanischer Bolívar, US-Dollar wird ebenfalls akzeptiert |
|
Sprache |
Spanisch |
|
Haupthafen |
El Guamache |
|
Verkehr |
Rechts |
Tipp: Im Nationalpark La Restinga führen Bootstouren durch die Mangrovenkanäle.









Grenada: Die Gewürzinsel
Schon beim Betreten der Insel stieg Daniela der Duft von Muskat, Zimt und Nelken in die Nase. Nicht umsonst ziert eine Muskatnuss sogar die Flagge Grenadas. Überall wurden Gewürze in allen Formen und Farben feilgeboten. Ja, natürlich hat Daniela auch davon welche für die heimische Küche mitgenommen. Nach Holzschmuck und Schmetterlingsmagnet frage ich mich langsam, ob der Koffer vorher nur zur Hälfte gefüllt war oder ob Daniela mit Übergepäck zurückgereist ist. Mit dem Gewürzduft in der Nase folgte Daniela dem Geruch von Salz und Meer bis hin zum Strand. Der perfekte Ort, um nach 20 Tagen und 11 Inseln einfach mal anzukommen.
Gut zu wissen: Grenada
|
Währung |
Ostkaribischer Dollar |
|
Sprache |
Englisch; viele Einheimische sprechen außerdem grenadisches Kreol |
|
Haupthafen |
St. George’s |
|
Verkehr |
Links |
Tipp: In der Molinere Bay liegt ein Unterwasser-Skulpturenpark, den du beim Schnorcheln oder Tauchen entdecken kannst.



Das Highlight der Reise: Musik im Minibus
Curaçao war ihre Lieblingsinsel. Doch das absolute Highlight der ganzen Reise war etwas anderes. Die Musik hat ihr am besten gefallen. Und die hörte sie nirgends so gut wie in den bunten Minibussen. Sie sind in der Karibik die öffentlichen Busse und funktionieren nach dem Hop-on/Hop-off-Prinzip. Daniela winkte am Straßenrand, stieg zu und kam für ein paar US-Dollar einmal quer über die Insel. Kaum saß sie, lief schon das Radio, und der halbe Bus sang mit, vor allem die Frauen. Kein Lied hat sie je doppelt gehört. Ganz anders als in einer deutschen S-Bahn, wo meist jeder für sich bleibt. In der Karibik dagegen herrschte gute Laune, immer. So wie bei Daniela.
Fast genauso begeistert wie von den karibischen Rhythmen erzählt Daniela von den Frauen, die sie unterwegs getroffen hat. „Die sind so tough!“, sagt sie. „Und immer toll gekleidet, top gestylt. Und die Frauen haben immer so gut gerochen. Der Duft von Haarpflegemitteln und Parfum war einfach überall.“ So, wie sie von ihnen schwärmt, glaube ich ihr sofort, dass sie sich ein bisschen was von ihnen abgeschaut hat.
*Danielas Reise fand vor einigen Jahren statt. Die Tipps in diesem Artikel haben wir 2026 für dich aktualisiert, damit du deine Reise besser planen kannst.
Danielas Packliste für die Karibik-Kreuzfahrt
Was gehört in den Koffer? Daniela hat auf ihren 11 Inseln so einiges gelernt. Das sind ihre wichtigsten Tipps.
- Leichte Regenjacke und eine wasserfeste Strandtasche. Auf Barbados wurde Daniela zur geübten Regen-Sprinterin. Tropische Schauer kommen plötzlich, sind aber genauso schnell wieder vorbei.
- Feste Schuhe mit gutem Profil. Auf dem Weg zum Wasserfall auf Dominica ging es durch Matsch und teilweise auf allen vieren. Sandalen reichen da nicht.
- Kleidung, die schmutzig werden darf. Aus demselben Grund. Der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre. Aus demselben Grund. Der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre.
- Etwas Bargeld in Euro und US-Dollar. Auf Guadeloupe konnte Daniela endlich in Euro zahlen und hatte keine dabei. Kleine Dollarscheine sind praktisch für die Minibusse und Souvenirstände.
- Badeschuhe und Schnorchel. Für die Unterwasserwelt von Bonaire. Die Poolnudel darfst du allerdings zu Hause lassen.
- Ein leichtes Sommerkleid über den Badesachen. So heißt es auf Aruba ganz schnell raus aus dem Kleid und rein ins kühle Nass.
- Viel Platz im Koffer. Holzschmuck von St. Lucia, ein Schmetterlingsmagnet von Guadeloupe, Gewürze von Grenada. Am Ende wird es eng.
Unser Zusatztipp: Pack eine riffschonende Sonnencreme ein. Einige Inhaltsstoffe herkömmlicher Sonnencremes, etwa Oxybenzon und Octinoxat, können Korallen schädigen. Auf manchen Karibikinseln, zum Beispiel auf Bonaire, sind Sonnencremes mit solchen Inhaltsstoffen deshalb sogar verboten. Beim Schnorcheln schützt ein UV-Shirt zusätzlich, und du brauchst weniger Creme.
Häufige Fragen zum Inselhopping in der Karibik
Wie komme ich in der Karibik von Insel zu Insel?
Am bequemsten geht Inselhopping in der Karibik mit dem Kreuzfahrtschiff. Du schläfst an Bord, und morgens legt das Schiff an der nächsten Insel an. So hat es auch Daniela gemacht. Auf eigene Faust geht es mit Fähren, zum Beispiel zwischen Guadeloupe, Dominica, Martinique und St. Lucia, oder mit kleinen Regionalflügen. Das ist flexibler, braucht aber mehr Planung.
Wie viele Tage brauche ich für Inselhopping in der Karibik?
Das hängt davon ab, wie viele Inseln du sehen möchtest. Viele Karibik-Kreuzfahrten dauern zwischen 7 und 14 Nächten. Daniela war insgesamt 20 Tage unterwegs, davon 5 Tage zum Ankommen auf Barbados. Wer die einzelnen Inseln intensiver erleben möchte, plant lieber weniger Stationen ein.
Wann ist die beste Reisezeit für die Karibik?
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von etwa Dezember bis April. Dann ist es sonnig und warm, kurze tropische Regenschauer gibt es trotzdem, wie Daniela auf Barbados erlebt hat. Von Juni bis November ist Hurrikansaison. Die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao liegen allerdings außerhalb des typischen Hurrikangürtels.
Welche Währung brauche ich auf den karibischen Inseln?
Der US-Dollar wird auf vielen Karibikinseln akzeptiert, offizielle Währung ist er aber nur auf wenigen, zum Beispiel auf Bonaire. Auf St. Lucia, Dominica, Antigua und Grenada zahlst du mit dem Ostkaribischen Dollar, auf Guadeloupe mit dem Euro. Aruba hat den Aruba-Florin und Curaçao den Karibischen Gulden. Eine Kreditkarte und etwas Bargeld in US-Dollar sind eine gute Grundausstattung.
Brauche ich für die Karibik ein Visum?
Für einen kurzen Urlaub brauchen deutsche Staatsangehörige auf den meisten Karibikinseln kein Visum. Wichtig ist ein gültiger Reisepass. Einige Inseln verlangen vorab ein Online-Einreiseformular. Bei einer Kreuzfahrt informiert dich die Reederei über die Einreise. Die aktuellen Bestimmungen findest du beim Auswärtigen Amt.
Welche Karibikinsel ist die schönste?
Das ist Geschmackssache. Für Daniela war es eindeutig Curaçao, mit der bunten Altstadt von Willemstad, urigen Restaurants und traumhaften Stränden. Wer Natur und Regenwald sucht, ist auf Dominica richtig, und für Strandliebhaber ist Antigua mit seinen unzähligen Stränden ideal.
Weitere Eindrücke für einen Urlaub auf den Karibikinseln
https://www.tui.com/blog/schoenste-straende-karibik/
https://www.tui.com/blog/wohin-im-februar-warme-reiseziele-fuer-deinen-last-minute-urlaub/
https://www.tui.com/blog/curacao-sehenswuerdigkeiten/

Marc-Oliver
Hallo Nadine,
sehr interessant Dein Blog. Wir möchten nächstes Jahr von 18.04. – 09-05. in die Karibik. Besuchen wollen wir Barbados ST-Lucia und Antigua. Was meinst Du? Sollen wir die Flüge im Voraus buchen (Liat) oder kann mn das spontan machen. Gibt es Fähren von Barbados (hab keine im Internet gefunden)?
Viele Grüße
Marc-Oliver
TUI Bloggerin Nadine
Hallo Marc-Oliver.
Vielen Dank für dein Lob. Es freut mich, wenn dir der TUI Blog und unsere Artikel gefallen 🙂
Nach Rücksprache mit unseren Reisespezialisten kann ich nur empfehlen, gerade was die Fernreiseziele betrifft, sehr rechtzeitig und auf jeden Fall im Voraus zu buchen, damit du exakt das Produkt bekommst, welches du gerne hättest. Leider bieten wir keine innerkaribischen Flugverbindungen an, daher ist es besser, wenn du dich direkt mit der Airline in Verbindung setzt. Alternativ können dir die Kollegen gern ein Pauschalangebot erstellen.
Beste Grüße, Nadine
TUI Bloggerin Nadine
Hallo Madlen,
schön, dass dir der Blog gefällt. Und wenn es dich wieder in die Karibik zieht, wie wäre es mit einer Kreuzfahrt? In kurzer Zeit siehst du viel von der Karibik und das ohne teure Zwischenflüge. TUI Cruises bietet tolle Routen durch die Karibik, schau doch mal hier auf TUI.com
Liebe Grüße, Nadine
Madlen
Hallo 🙂 sehr interessant dein Blog 🙂 da wird man ja ganz neidisch 😉 wir waren auf den Bahamas im Februar, auch sehr sehr schön, so das man direkt wieder in die Karibik will….aber so viele Inseln mit den ganzen Flügen ist sicher teuer 🙁 gibt es genau diese Rundreise bei TUI zu buchen?
TUI Bloggerin Nadine
Hallo Neni,
ja, da stimme ich dir zu. Das wäre jetzt wirklich keine schlechte Idee. 🙂
Liebe Grüße, Nadine
Neni
Die Ananas am Stil – was würde ich für die jetzt geben…